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Stand: 23.08.2019

Pressemitteilung

In der Tradition der Heiligen Elisabeth

Der Lisbeth-Chor sorgte für musikalische Unterhaltung.Sorgte für musikalische Unterhaltung: Der „Lisbeth“-Chor.Christine Kraus / Caritasverband für die Diözese Speyer

Vor zehn Jahren ist das Caritas Altenzentrum St. Elisabeth aus dem in die Jahre gekommenen Hochhaus in das neue Haus am Rand der Innenstadt von Germersheim umgezogen. Anlässlich dieses Jubiläums fand eine kleine Feierstunde nach dem Gottesdienst statt, der jährlich am Namenstag der Heiligen Elisabeth gefeiert wird.

Pfarrer Alfons Henrich ging in seiner Predigt auf das Leben der Namenspatronin des Altenzentrums ein. Eine "radikale Heilige" sei Elisabeth gewesen. Sie habe sich nicht mit dem Unterschied zwischen Arm und Reich abfinden wollen, habe mit Dienern aus der gleichen Schüssel gegessen und ihr Hab und Gut an die Armen verschenkt. "Elisabeth war die erste Frau von Rang die persönlich Kranke pflegte", erklärte der Pfarrer. Sie habe Glaube und Leben, Gottesliebe und Nächstenliebe verbunden.

Nach dem Gottesdienst übernahm der "Lisbeth"-Chor die musikalische Einstimmung auf die Ansprache von Einrichtungsleiterin Annette Schenk. Die sangesfreudigen Seniorinnen trugen unter der temperamentvollen Leitung von Doris Theobald und Manuela Werner Lieder von Udo Jürgens vor und hätten Annette Schenk beinahe die Schau gestohlen.

Die Einrichtungsleiterin blickte zurück auf den Umzug vor zehn Jahren am 28. Februar 2009. Anfangs hätten die Bewohner dem Altbau noch nachgetrauert, doch inzwischen seien sie längst im schönen, neuen Haus angekommen.  "Unser Haus kann sich heute stolz präsentieren und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass es eines der schönsten und bestens ausgestatteten Häuser sowohl der Caritas als auch in der Umgebung, ist. Dies wird uns immer wieder unter anderem von Außenstehenden bestätigt - und darauf sind wir stolz", sagte Annette Schenk. Die exponierte Lage von St. Elisabeth, Mitten in Germersheim, ermögliche den Bewohnern die Teilhabe am sozialen Leben der Stadt. Das "Liesbetche", wie das Haus liebevoll genannt wird, sei mit seiner warmen heimeligen Atmosphäre, für die die rund 80 Mitarbeiter und Ehrenamtliche sorgen, ein Zuhause für die Bewohner.

Die Heilige Elisabeth habe sich schon vor rund 800 Jahren für Menschen eingesetzt, die ein Schattendasein in der Gesellschaft führten, sie habe ihre Güter mit den Armen geteilt. "Auch unsere Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen teilen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern 24 Stunden am Tag, das was sie geben können -  Fachlichkeit, Freundlichkeit und Liebe zu den Menschen in deren Zuhause", sagte Schenk. Durch ihr tägliches Handeln seien sie für die Bewohner und Angehörigen ein Hoffnungslicht. Dafür dankte Schenk ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Nach einem weiteren Ständchen des Lisbeth-Chores trafen sich Bewohner, Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Gäste zum Sektempfang und gemeinsamen festlich gestalteten Mittagessen.

Alfons Henrich, Annette Schenk und Timo Kittler in lustiger Verkleidung machten ein SelfiePräsentierten sich verkleidet für ein Selfie: Pfarrer Alfons Henrich, Einrichtungsleiterin Annette Schenk und Timo Kittler (Leitung Abteilung Caritas-Altenzentren). Christine Kraus / Caritasverband für die Diözese Speyer

Ein Jubiläumsgeschenk hatte Annette Schenk auch noch: Alle Anwesenden bekamen eine Rose als Anspielung auf die Legende, die besagt, dass sich das Brot, das die Heilige Elisabeth verbotenerweise zu den Armen brachte, bei einer Kontrolle in Rosen verwandelt hat. Außerdem hatte Kirstin Fischer, die Leitung des Sozialdienstes,  eine Photobox und einen Tisch voll Requisiten organisiert. In lustiger Verkleidung begannen die ersten Bewohner, Mitarbeiter und Gäste schon vor dem Mittagessen, Selfies zu fotografieren - als schöne Erinnerung an ein schönes Fest.

Text und Fotos: Christine Kraus für den Caritasverband für die Diözese Speyer